BDE Regionalverbandstagung Nord

BAV Bericht zum Altholzmarkt

Vortrag des BAV-Vorstandsvorsitzenden Dieter Uffmann (biotherm Services GmbH) zum Altholzmarkt in Deutschland und zu den Herausforderungen des EEG-Förderendes. Der BDE ist Kooperationspartner des BAV e. V. Die Regionalverbandstagungen finden jährlich statt.

Altholztag mit Teilnehmerrekord

Mit dem Teilnehmerzuspruch des diesjährigen Altholztages in Hamburg zeigt sich der Bundesverband der Altholzaufbereiter und –verwerter (BAV) überaus zufrieden. „Mit mehr als 140 Teilnehmern haben so viele wie noch nie zuvor an der traditionellen Veranstaltung teilgenommen“, betont der BAV-Vorsitzende Dieter Uffmann. „Wir freuen uns über den starken Zuspruch und die durchweg positive Resonanz auf unsere Veranstaltung“, so der BAV Vorstandsvorsitzende.

Der Vormittag des Altholztages stand unter anderem im Zeichen der Diskussion um technische Lösungen hinsichtlich Grenzwerten und Probenahme. Jochen Kamm vom Anlagenbauer Dieffenbacher beschrieb eindrucksvoll die Chancen und Möglichkeiten der Aufbereitungstechnik mit eingebundener Röntgensortierung und Feingutreinigung zur Verwertung von Altholz.

Nico Führinger von der Hochschule Nürtingen-Geislingen präsentierte ein Probenahmesystem, welches in der Altholzaufbereitung bei Kaatsch in Plochingen mit dem Technischen Leiter Frank Menzel entwickelt wurde. Es liegt hinsichtlich der Kosten erheblich unter den derzeit am Markt verfügbaren Lösungen. Das innovative prozess-optimierende Probenahmesystem wurde bereits zum Patent angemeldet. Jens Gatena von der Bremer trend.research gab in seinem Vortrag einen Ausblick auf den Markt für Altholz in Deutschland bis zum Jahr 2030 und wies auf die großen Herausforderungen der Branche hin.

Mathias Falkenberg aus der Brüsseler Vertretung des Bundesverbandes der Deutschen
Entsorgungs-, Wasser und Rohstoffwirtschaft (BDE) berichtete von anstehenden Initiativen auf EU Ebene und der Notwendigkeit, frühzeitig auf europäische Regeln zu reagieren. Dieter Uffmann begrüßte in diesem Zusammenhang die im September 2017 geschlossene vertiefendende EU-Kooperation mit dem BDE und sieht den Altholzverband durch den wichtigen Player an seiner Seite gestärkt für die Zukunft.

Die Entwicklung auf den Altholzmärkten in Schweden und Großbritannien sowie die Im- und Exporte in der EU standen im Weiteren im Mittelpunkt des Altholztages. Demnach werden sich die britischen Exporte deutlich nach unten bewegen, da derzeit große Verbrennungskapazitäten geplant oder bereits im Bau sind, wie etwa Claudia Amos vom Londoner Beratungsunternehmen Anthesis Group erläuterte.

Darüber hinaus sorgt sich der BAV um die zuletzt gestiegene Verbringung von Altholz zur stofflichen Verwertung. Hier gebe es erhebliche Zweifel, dass Qualitätsanforderungen stets erfüllt würden. Deshalb hat der BAV ein Positionspapier von BBE und VHI mitgezeichnet, welches Forderungen an die Politik und an die Vollzugsbehörden formuliert. Beispielsweise dürfe Notifizierungsanträgen nur bei Einhaltung deutscher oder vergleichbarer Standards zugestimmt werden, fordern die Verbände. Das Positionspapier finden sie hier.

Im BAV sind alle Interessensgruppen der Altholzbranche organisiert. Er vertritt derzeit 84 Unternehmen aus den Bereichen Aufbereitung sowie stoffliche und energetische Verwertung. Die Unternehmen kommen vorwiegend aus Deutschland, aber auch aus Belgien, den Niederlanden, Österreich, Großbritannien und Schweden.

Die BAV-Imagebroschüre steht Ihnen HIER zum Abruf bereit.

Weitere Informationen zum Probenahmesystem der Firma Kaatsch erhalten Sie unter www.kaatsch.de

 

 

 

Altholzgespräch mit Jan Metzler MdB

Holzkontor Worms GmbH begrüßt Bundestagsabgeordneten

Aufbereitung zum Anfassen – der CDU-Bundestagsabgeordnete Jan Metzler besuchte das BAV-Mitgliedsunternehmen Holzkontor Worms GmbH. In Theorie und Praxis ließ sich der Wormser Wirtschaftspolitiker das Altholzgeschäft erklären. Das Recycling von 70.000 Tonnen Altholz pro Jahr, die die Anlage in der Mainzerstraße durchlaufen, beeindruckten den Parlamentarier.

Wir danken Herrn Metzler MdB ausdrücklich für den sehr guten und sehr angenehmen Austausch. Einen herzlichen Dank an das Team der Holzkontor Worms GmbH für die informativen Einblicke.

Altholzgespräch mit Ingrid Fischbach

Altholzaufbereitung und Zukunftsperspektiven
Heute durften wir die Parlamentarische Staatssekretärin Ingrid Fischbach im BAV Mitgliedsunternehmen Müntefering-Gockeln Wertstoffrecycling & Containerdienst GmbH begrüßen.

Im Rahmen des 2-stündigen Besuches stellte der BAV Vorstandsvorsitzende Dieter Uffmann (biotherm Services GmbH) die Herausforderungen der Branche dar und warb um Unterstützung durch die Politik.

Beim Rundgang über den Altholzplatz erhielten wir u.a. Einblicke in das nachhaltige Recycling von Bahnschwellen am Standort Herne. In Deutschland gibt es nur wenige Unternehmen, welche sich hierauf spezialisiert haben. Besonders innovativ ist hierbei die Firma Müntefering-Gockeln.Wir danken Frau PStS. Fischbach ausdrücklich für ihren Besuch und Ihre bekundete Unterstützung.

Altholztag 2017

Altholzbranche trifft sich in Hamburg

Im Rahmen unseres Altholztages 2017 (Donnerstag, 28.09.2017, 10-15 Uhr) werden wir Sie über neue Entwicklungen und Perspektiven im Altholzmarkt informieren.

Am Vorabend des Altholztages findet die traditionelle Abendveranstaltung des BAV statt (Mittwoch, 27.09.2017, 19-22 Uhr), zu der auch Nichtmitglieder herzlich willkommen sind.

Programm und Anmeldung

Altholzgespräch mit Patrick Sensburg

Bundestagsabgeordneter zu Gast im Hause EGGER

Wir freuen uns, dass wir Prof. Dr. Patrick Sensburg (CDU) bei unserem Mitgliedsunternehmen EGGER in Brilon begrüßen durften. Wir danken dem Bundestagsabgeordneten für das sehr angenehme Gespräch und das Interesse an der Altholzbranche.

Brandschutz- und Sicherheitsseminar

Sicherheit in Altholzanlagen

BAV e. V. und TÜV Süd veranstalteten am 11. Juli 2017 das 4. Brandschutz- und Sicherheitsseminar in Berlin. Die Veranstaltung in Berlin Prenzlauer Berg gab  Einblicke in die unterschiedlichen Gefahrenquellen in Altholzanlagen.

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Altholzverordnung

Altholzverband begrüßt Diskussion um Novelle der Altholzverordnung

Die Altholzverordnung ist in die Jahre gekommen. Mit Blick auf eine anstehende Novellierung werden daher bereits unterschiedliche Vorschläge diskutiert: Das Spektrum reicht von der stofflichen Nutzung der Altholzkategorien A I bis IV über ein Verbot der energetischen Nutzung von A I-Altholz bis hin zu einer eheblichen Vereinfachung der Getrennthaltung in nur noch zwei Altholzklassen: einer augenscheinlich behandelten und einer augenscheinlich unbehandelten Fraktion.

Auf Seiten des Bundesverbandes der Altholzaufbereiter und -verwerter (BAV) wird diese Diskussion im Vorfeld der Novellierung ausdrücklich begrüßt. „Die Altholzverordnung ist das Fundament unserer täglichen Arbeit, sie regelt die nachhaltige Verwertung von Altholz. Nach bald 15 Jahren ist es jedoch an der Zeit, das Regelwerk kritisch zu durchleuchten, Schwachstellen aufzuzeigen und diese zeitgemäß und praxistauglich fortzuentwickeln“, betont Dieter Uffmann, 1. Vorsitzender des BAV. „Zur Sicherung der Entsorgung von 8 bis 10 Mio. Tonnen Altholz pro Jahr ist für uns die derzeitige Regelung, die eine Hochwertigkeit sowohl der stofflichen wie auch der energetischen Verwertung zulässt, auch in einer novellierten Verordnung von entscheidender Bedeutung.“

Die 5-stufige Abfallhierarchie wird in einem Update der Altholzverordnung zwingend umgesetzt werden müssen. Diese sieht einen Vorrang der stofflichen vor einer energetischen Verwertung vor, jedoch unter Rücksichtnahme der technischen Möglichkeit und wirtschaftliche Zumutbarkeit. „Die Novellierung der für uns grundlegenden Altholzverordnung muss deshalb in unseren Augen beiden Verwertungswegen Rechnung tragen. Wir wollen die guten Altholzqualitäten im Sinne der Abfallhierarchie stofflich nutzen“, stellt Uffmann klar. A I-Altholz sollte soweit wie möglich in die stoffliche Verwertung fließen. Inwieweit die Grenzwerte der Altholzverordnung für die stoffliche Verwertung noch zeitgemäß sind, gilt es im Rahmen einer wissenschaftlichen Untersuchung zu prüfen. Ein Verbot, A I-Altholz energetisch zu nutzen, lehnt der BAV aber entschieden ab.

Zentraler Ansatz zur dauerhaften Verbesserung der Altholzqualitäten ist aus Sicht des BAV die strikte Getrennterfassung und Getrennthaltung der Abfallhölzer bereits an der Anfallstelle. Durch eine konsequente Getrennthaltung der Sortimente und eine kontinuierliche Qualitätsverbesserung lassen sich hierdurch ausreichend Potentiale für beide Verwertungswege – die stoffliche wie auch die energetische Verwertung – schöpfen.

Klare Vorstellungen hat Uffmann auch im Hinblick auf die künftige Beprobung: „Sofern möglich möchten wir weg von der Chargenbeprobung hin zu einer automatisierten Probeentnahme. Wir sehen klare Vorteile in der prozessbegleitenden Probenahme und einer Analyse, die Ausreiser entsprechend berücksichtigt.“ Weiter gilt es, in die Regelvermutung der Altholzverordnung neue Erkenntnisse einfließen zu lassen.

Von einem Alleingang hält der BAV nichts. „Vielmehr gilt es, im Austausch mit Partnerverbänden wie etwa dem bvse und dem VHI gemeinsame Positionen zu entwickeln“. Mit Besuchen des Bundesumweltministeriums und des Bundesumweltamtes bei Aufbereitungsunternehmen des BAV hat laut Uffmann der Dialog zur Novellierung der Altholzverordnung zwischen federführendem Ministerium und der Praxis bereits begonnen. Darüber hinaus wird in Kürze eine vorbereitende Studie ausgeschrieben, die beleuchten soll, welche Teile der Altholzverordnung novellierungsbedürftig sind.

Im Bundesverband der Altholzaufbereiter und -verwerter e. V. sind alle Interessensgruppen der Altholzbranche organisiert. Wir vertreten derzeit 81 Unternehmen aus den Bereichen Aufbereitung, stoffliche und energetische Verwertung, vorwiegend aus Deutschland, aber auch aus Belgien, den Niederlanden, Österreich und Großbritannien.

Die BAV-Imagebroschüre „Altholz Roh- und Brennstoff einer nachhaltigen Zukunft“ steht Ihnen HIER zum Abruf bereit.

Altholzgespräch mit Josef Rief MdB

Bundestagsabgeordneter besucht Zollikofer

Heute durften wir den Bundestagsabgeordneten Josef Rief (CDU) im BAV Mitgliedsunternehmen Zollikofer in Bad Wurzach / Riedlings begrüßen.

Während des Termins hatten wir die Möglichkeit, Herrn Rief über die Altholzbranche und die Tätigkeitsfelder der Firma Zollikofer zu informieren.

Ein großes Dankeschön an Herrn Wilfried Zollikofer, Herrn Stefan Zollikofer und Herrn Ludwig Olveira für die interesanten Einblicke .

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Altholzgespräch mit Gisela Manderla

Firmenbesuch der CDU-Bundestagsabgeordneten

Wir freuen uns, dass wir heute ein Altholzgespräch mit der Bundestagsabgeordneten Gisela Manderla (CDU) im BAV Mitgliedsunternehmen AVG in Köln führen durften. Die Bundestagsabgeordnete erlebte die Altholzaufbereitung in der Praxis und Theorie am Standort Köln. Ein großes Dankeschön an das Team der AVG.

 

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