Verwertung



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Vom zuzahlungspflichtigen Abfall hat sich Altholz zum begehrten Werk- und Brennstoff entwickelt.  Altholz kann je nach Qualität stofflich oder energetisch verwertet werden.

Stoffliche Verwertung

Die stoffliche Nutzung nachwachsender Rohstoffe ist ein wichtiger Beitrag zum Klima- und Umweltschutz. Vor allem Holz leistet durch die Speicherung von Kohlenstoff in langlebigen Holzprodukten einen Beitrag zur Abschwächung des Klimawandels. Jährlich werden in Deutschland ca. 30 Millionen Tonnen CO2 durch die stoffliche Substitution eingespeichert. Nach Durchlaufen von mehreren Nutzungskaskaden in der Holzwerkstoffindustrie ist die energetische Verwertung in speziell auf diesen Brennstoff adaptierten Biomassekraftwerken die beste Option im Sinne des Nachhaltigkeitsprinzips. Qualifizierte Recyclingunternehmen arbeiten das Altholz nach den Kriterien der Altholzverordnung (AltholzVO) auf und schleusen für die stoffliche Nutzung nicht geeignete Qualitäten zur energetischen Verwertung aus dem Stoffkreislauf aus. Die nicht direkt nutzbaren Rückstände aus diesen Verfahren werden spezialisierten Verwertern zugeführt.

 Spanplatten aus Altholz
Der durchschnittliche Altholzanteil bei Spanplatten liegt bei ca. 30 Prozent.
Energetische Verwertung

Bei der energetischen Verwertung von Altholz wird Energie und Wärme erzeugt. Vornehmliches Ziel ist dabei die Substitution fossiler Energieträger wie Kohle, Öl oder Erdgas. Jährlich wird durch energetische Verwertung von Holz und Altholz in Deutschland ca. 36 Millionen CO2 vermieden. Die energetische Nutzung leistet somit einen wichtigen Beitrag zur Energiewende und zum Klimaschutz. Die Leistungsfähigkeit von Altholzkraftwerken liegt bei bis zu 8.500 Volllaststunden pro Jahr. Die in Deutschland installierte Kraftwerksleistung beträgt ca. 800 MW.  Der Anteil des Energieträgers „Altholz“ an der bisherigen Erfolgsgeschichte der erneuerbaren Energien ist also erheblich.

Erzeugung von Strom 1400x900
Altholzkraftwerke produzieren rund um die Uhr CO2-neutralen Strom

 

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